Fortan wurden mir Bilder zur wichtigsten Brücke zwischen bewussten und unbewussten Anteilen bei der Begleitung von Menschen. Und ich durfte erleben, dass sich ersehnte Veränderungsprozesse bei Klienten sehr viel nachhaltiger und wirkungsvoller einstellten als durch rein kognitive wortsprachliche Interventionen.
Später hörte ich von „Wertimagination“. Eine Bekannte berichtete, dass sie im Rahmen eines Coachings Zugang zu den eigenen inneren Bildern bekäme. Und sie erlebe diese geführte und zielgerichtete Begegnung mit der eigenen Innenwelt als Kraftquelle und Orientierungshilfe für ihr tägliches Leben.
Vor allem ihre spürbare Begeisterung machte mich neugierig. Ich startete einen Selbstversuch bei einer geschulten Wegbegleiterin (Dr. Sibylle Meyer, Werteakademie Berlin) und war sprachlos und überwältigt.
Ich lernte verstehen, was innere Bilder sind. Ich bekam einen für mich ganz neuen Zugang zu einer geistigen Dimension, die mir bis dahin verborgen war. Und ich erlebe seither, welch hohe Bedeutung diese geistige Dimension für mein Sein, Erleben und Tun hat. Ich werde freier, authentischer, mutiger und gelassener. Und das fühlt sich gut an.
Um diese kostbare Methode künftig für die Beratung der Menschen anwenden zu können, die sich mir im Coaching anvertrauen, absolvierte ich die Ausbildung am Kairos-Institut Bonn bei Magda Van Cappellen und setze sie seither mit Freude ein.
Carola Kalitta-Kremer